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18. April 2013: Gruppe SPD/Linke lehnt Windenergiepark zwischen Rosdorf und Sieboldshausen ab!

Die Gruppe SPD/Linke im Rosdorfer Gemeinderat lehnt zum jetzigen Zeitpunkt und zu den bestehenden Voraussetzungen einen Windpark zwischen Rosdorf und Sieboldshausen ab. Im einen Positionspapier wird die Entscheidung begründet.
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„Wir werden die begrenzten kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten in den anstehenden Beratungen nutzen“, erklärte der Sprecher der Gruppe, Jörg Kunkel. Ziel sei es, einen gerichtsfesten Flächennutzungsplan im Gemeinderat zu beschließen.
Die Gruppe fordert eine regionale Planung der Vorranggebiete. Nur so könnten z.B. wirkungsvoll Abstandsvorgaben der Windparks in die Planung einbezogen werden.
„Wir bedauern, dass die Idee eines Bürgerwindparks im Augeblick nicht realisiert werden kann“, sagte Vorsitzende der SPD Rosdorf Sören Steinberg. „Mit einem Bürgerwindpark hätte man die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen können. Außerdem hätten die Bürger einen direkten Einfluss auf die Investitionen gehabt und wir hätten eine höhere kommunale Wertschöpfung erreichen können, von der nicht nur die Grundstückseigentümer profitiert hätten. Abstandsgrenzen und viele andere Fragen hätten jenseits eines gerichtlich überprüfbaren Flächenutzungsplanes geregelt werden können.“
Die Sozialdemokraten und Azad Onal verweisen in ihrem Positionspapier auf die vielfältigen Belastungen denen Rosdorf aufgrund der Energiewende ausgesetzt ist. Die Biogasanlage haben wir trotz der zusätzlichen Belastung für die Bürger unterstützt.

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Positionspapier Windpark PDF 88,8 KB

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