SPD Rosdorf will kostenloses WLAN in der gesamten Gemeinde

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Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Rosdorf fordert ein Konzept zur Schaffung von kostenlosem WLAN mit Internetzugang in der gesamten Gemeinde Rosdorf. Die technische Realisierung könnte hierbei durch ein Freifunknetzwerk in Kooperation mit der Initiative Freifunk Göttingen erfolgen.

 

Christoph Sachse, Ratsherr und stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender hierzu: „Teure DSL- und Handyverträge stellen für viele Menschen ein Zugangshindernis zum wesentlichen Informationsmedium Internet dar. Das Informationsrecht jedes Einzelnen darf jedoch nicht von der individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit abhängen. Mit dem Projekt Freifunk.Rosdorf könnte die Lebensqualität in der Gemeinde Rosdorf wesentlich gesteigert werden.“

Das insoweit bereits im Freibad Rosdorf mit der Initiative Freifunk Göttingen (https://freifunk-goettingen.de) durchgeführte Freifunk-Pilotprojekt hat sich bislang als ein erfolgreiches Beispiel für das Anbieten eines Freifunknetzes bewährt. Es soll daher geprüft und ein Konzept dahingehend aufgestellt werden, wie sich ein Freifunknetz in sämtlichen Ortschaften der Gemeinde Rosdorf in technischer und rechtlicher Hinsicht errichten lässt. Als Partner bei der Realisierung käme insbesondere die Initiative Freifunk Göttingen in Betracht, die bei der Realisierung von Freifunknetzwerkern bereits über erhebliches Know How verfügt.

Für die technische Realisierung eines Freifunknetzwerkes bedarf es jedoch noch weiterer Projektpartner. Christoph Sachse hierzu: „Je mehr Freifunkrouter als Knotenpunkte in den Ortschaften eingerichtet und vorhanden sind, desto besser kann sich das Freifunknetz verbreiten. Zunächst kommen zentral gelegene Gemeindeimmobilien in sämtlichen Ortschaften für die Anbringung von Routern in Betracht. Als Projektpartner würden sich idealerweise auch die Rosdorfer Kirchengemeinden anbieten, da sich Kirchen und Pfarrhäuser in den Ortsmitten bestens für die Installation von Freifunkroutern eignen. Willkommen an dem Projekt mitzuwirken sind selbstverständlich auch sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner in den Ortsteilen, die bereit sind, ihr Funknetzwerk zu teilen. Durch den sog. VPN-Tunnel durch den Router dürfte insbesondere die strikte Trennung zwischen dem über den Freifunk laufenden Datenverkehr und dem Datenverkehr des jeweiligen Hausanschlusses mit eigener IP-Adresse sichergestellt sein.“

Ferner müssen jedoch auch die rechtlichen Voraussetzungen und Risiken wie z.B. Haftungsrisiken bei der Errichtung eines Freifunknetzwerkes geklärt werden. „Zuvor muss ausgeschlossen sein, dass Betreiber von Knotenpunkten für illegale Up- oder Downloads von Nutzern im Wege der Störerhaftung geradestehen müssen“, so Christoph Sachse. „Durch die strikte Trennung des Datenverkehrs mittels des sog. VPN-Tunnels dürfte dies allerdings kein Problem sein.“

 
 

 


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