Ohne die Zustimmung der Eigentümer gibt es keinen Windpark!

J _rg Kunkel
 
 

In einer Bürgerversammlung zum geplanten Windpark vor den Toren Sieboldshausens erinnerte der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Kunkel an die Verantwortung der Grundstückseigentümer. Zugleich erteilte er dem WKN-Angebot, zwei Windräder für einen Bürgerwindpark zu kaufen, eine Absage. Zuvor hatten die Gutachter ihre Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen präsentiert. Die Bürgerinitiative schilderten ihre Befürchtungen.

Kunkel: „Wir sind am Anfang des politischen Prozesses“

In einer sachlichen Atmosphäre verlief die Bürgerversammlung zum geplanten Windpark zwischen Sieboldshausen und Rosdorf. Die Gutachter Dirk Puche und Dr. Schwan erläuterten den augenblicklichen Untersuchungsstand. Die Firma WKN, die den Windpark bauen möchte, beschieb ihr Vorhaben.

Die Bürgerinitiative verdeutliche mit mehren Fotos die Dimensionen des geplanten Windparks. Im Rahmen ihrer Präsentation wurden die Kernaussagen des Positionspapiers der Gruppe SPD/Grüne zitiert und unterstützt.

Jörg Kunkel erinnerte in seinem Statement an den Grund für die Beauftragung der Gutachter. „Wir konnten uns nicht vorstellen, dass jemand in einer Tallage die Windräder bauen will.“ Erst als diese Absicht erkennbar wurde, haben wir das Gutachten in Auftrag gegeben, um die kommunale Planungshoheit zu sichern. Ohne eine solche Begutachtung hätten die Windräder als bevorrechtigtes Bauwerk auf allen Flächen gebaut werden können, die nach dem Baurecht zulässig sind.
Erst mit dem ersten Entwurf des Gutachtens im Herbst des letzten Jahres sei klar gewesen, dass die Fläche grundsätzlich geeignet sei. Jetzt liege das überarbeitete Gutachten vor und nun beginnt der politische Prozess. Dazu gehöre auch, dass die Einschränkungen, die die Gutachter vorgenommen haben, politisch zu bewerten.

Kunkel erinnert an die Verantwortung der Eigentümer. „Ohne ihre Zustimmung gibt es keinen Windpark“. Er forderte die Eigentümer die bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben auf, die Verträge juristisch überprüfen zu lassen.

In dem Positionspapier habe seine Gruppe die grundsätzliche Ablehnung beschrieben, weil die sozialen Folgen unverhältnismäßig sind. Auf der anderen Seite brauchen wir eine gerichtsfeste Planung, damit ein Wildwuchs von Windrädern verhindert wird

Dem Angebot der WKN, dem Bürgerwindpark zwei Windräder als Bürgerwindpark zu verkaufen, erteilte der Fraktionsvorsitzende eine Absage. „Die überteuerten Anlagen, in dem schon der Profit der WKN eingepreist ist, ist keine wirtschaftliche Basis für einen Windpark!“, stellte Kunkel fest.
 

 
 

 


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