Landtagskandidatin für den Wahlbereich 15 – Göttingen/Duderstadt nominiert

Img 9990
 
 

Mit einem überzeugenden Votum stimmten die Delegierten aus den Gemeinden Gleichen, Friedland, Rosdorf, Radolfshausen, Gieboldehausen und Duderstadt in ihrer Wahlkreiskonferenz im Amtsrichter in Gieboldehausen für die vom Unterbezirk nominierte Landtagskandidatin Doris Glahn. Damit ist die Liste der SPD Kandidaten im Landkreis Göttingen für die Landtagswahl im Januar 2013 komplett.

Img 9990
 

Manfred Kuhlmann, 2008 Wahlkreiskandidat und Bürgermeister Reinhausens, betonte in seiner Begrüssungsrede, dass Glahn für den ganzen Wahlkreis stehe und die Unterstützung aller Ortsvereine habe.

Doris Glahn, stv. Unterbezirksvorsitzende und Ratsfrau in Duderstadt kündigte in ihrer Antrittsrede an, das sie sich schwerpunktmäßig um die von der Landesregierung sträflich vernachlässigten bildungspolitischen Themen kümmern werde. Es sei der verfehlten Bildungspolitik der derzeitigen Landesregierung anzulasten, das in Niedersachsen der schulische Erfolg ganz wesentlich von Herkunft und Elternhaus der Kinder bestimmt werde. Maßnahmen, um hier Chancengleichheit für alle Kinder zu erreichen sieht Doris Glahn im Ausbau von Ganztagsschulen, die mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet sind, und Gesamtschulen. Ebenso fordert sie qualitative Verbesserungen in der frühkindlichen Bildung. Das Land muss in die Pflicht genommen werden, die finanziellen Zusagen zum Ausbau von Kinderbetreuung für unter dreijährige Kinder in Kinderkrippen und Kindertagesstätten einzulösen. Dieses ist auch deshalb so wichtig, da die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ganz wesentlich von Angeboten der Kinderbetreuung abhängig ist. Als weiteren Schwerpunkt sieht Doris Glahn die Aufgabe, Antworten zu finden auf den Bevölkerungsrückgang im Landkreis, insbesondere in der ländlichen Region.

Gestärkt durch das Votum und mit viel Schwung will Doris Glahn in den Wahlkampf starten. „Ich bin sicher, dass die Menschen in unserem Wahlbereich auch sehen, dass die jetzige Landesregierung keine Antworten hat auf die Zukunftsfragen der Bildungspolitik. Es muss endlich gehandelt werden, damit Niedersachsen beim Vergleich mit anderen Bundesländern nicht weiter abgeschlagen auf den hinteren Rängen verharrt. Die Abhängigkeit des Bildungserfolges der Kinder vom Elternhaus muss endlich überwunden werden.“
 

 
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.